29. Juni 2018

Sensations-Comeback am Schindlhof

Das 24. Manfred & Hilde Swarovski Gedächtnisturnier wartete zum Auftakt am Freitag schon mit einer Sensation in der Dressurwelt auf: Isabell Werth feierte mit der 14-jährigen Westfalen-Stute Bella Rose, die 2014 Teil der deutschen Gold-Mannschaft bei den Weltreiterspielen in Frankreich gewesen war, nach 3 Jahren Turnier-Absenz ein gelungenes Comeback inklusive Sieg.

Presse

Daniel WINKLER

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77,522 Prozent gab es im Grand Prix der Special-Tour für die Darbietung der besten Dressurreiterin der Welt mit ihrer Fuchsstute vom hochkarätigen 5-köpfigen Richterkollegium. Isabell Werth hatte beim Ausreiten aus dem gut besetzten Alpen-Stadion unter dem Jubel der Zuschauer am Schindlhof Tränen der Erleichterung in den Augen. Wie auch Pferdbesitzerin Madeleine Winter-Schulze.

„Das ist der vielleicht schönste Tag in meinem Reiterleben“, jubelte Isabell Werth danach. Die sechsfache Olympiasiegerin hatte mit viel Geduld am Comeback von Bella Rose gearbeitet. Die Fuchstute war 2014 bei den Weltreiterspielen nach Platz 2 im Grand Prix zurückgezogen worden, gewann danach im selben Jahr noch den Grand Prix und Special in Stuttgart und war danach nirgendwo mehr am Start gewesen. Bis zum Freitag hier am Schindlhof in Fritzens.

Platz 2 ging an Werths deutsche Teamkollegin Dorothee Schneider mit Faustus, die für ihre Runde  74,370 Prozent erhielten. Dritter wurde der Brite Emile Faurie mit Dono di Maggio (74,022).

Beste Österreicherin im Grand Prix war Timna Zach mit Simply Red, die mit 67,065 Prozent Rang 9 belegten. Gastgeberin Evelyn Haim-Swarovski hatte viel Pech, weil ihre Westfalen-Stute Delilah Royal im versammelten Schritt plötzlich erschreckte, weil ein Sessel in der Sprecherkabine lautstark umgefallen war. Das kostete wertvolle Punkte, am Ende blieb nur Rang 18 mit 64,043 Prozent.

FEI Grand Prix de Dressage – Qualifikation zum Grand Prix Special
Ehrenpreise der Firma D. Swarovski KG
Ehrengeschenk der Brennerei Rochelt
1. Isabell Werth (GER), Bella Rose 2, 77,522 Prozent
2. Dorothee Schneider (GER), Faustus 94, 74,37
3. Emile Faurie (GBR), Dono di Maggio, 74,022
9. Timna Zach (AUT), Simply Red, 67,065
Ergebnis im Detail hier

 

 

24. Manfred & Hilde Swarovski Gedächtnis Turnier
Concours de Dressage International, CDI4* Schindlhof

Zeitplan:

Freitag, 29. Juni 2018

08:00 Uhr Bewerb 1 / Prix St. Georges
ca. 12:00 Uhr Einlaufbewerb ÖM Paradressur – Team Test
ca. 13:30 Uhr Bewerb 2 /  Grand Prix – Qualifikation für Grand Prix Special

 

Samstag, 30. Juni 2018

07:30 Uhr Bewerb 3/ Intermediaire I
ca. 12:00 Uhr 1. Teilbewerb ÖM Paradressur – Individual Test
ca. 13:30 Uhr Bewerb 4 / Grand Prix – Qualifikation für Grand Prix Musikkür

 

Sonntag, 01. Juli 2018

07:30 Uhr Bewerb 5/ Grand Prix Consolation für nicht qualifizierte Paare
ca. 09:00 Uhr Bewerb 6 / Grand Prix Special (mit den Top-15 aus Bewerb 2)
ca. 12:00 Uhr 2. Teilbewerb ÖM Paradressur, Musikkür
ca. 13:00 Uhr Prämierung „Wer trägt den schönsten Hut?“ moderiert von Mirjam Weichselbraun
anschl. Schauprogramm
ca. 14:30Uhr Bewerb 7/ Grand Prix Musikkür (mit den Top-15 aus Bewerb4)

 

Siegerliste Manfred & Hilde Swarovski-Wanderpreis: 
1995 Bianca Kasselmann, GER
1996 Österreichische Staatsmeisterschaft Dressur – kein CDI
1997 Bianca Kasselmann, GER
1998 Christilot Boylen, CAN
1999 Markus Gribbe, GER
2000 Thorsten Dietz, GER
2001 Günther Seidel, USA
2002 Österreichische Staatsmeisterschaft Dressur – kein CDI
2003 Anja Plönzke, GER
2004 Rafael Soto Andrade, ESP
2005 Silvia Iklé, SUI
2006 Victoria Max-Theurer, AUT
2007 Victoria Max-Theurer, AUT
2008 kein Gesamtsieger, Musikkür fiel wegen Schlechtwetters aus
2009 Österreichische Staatsmeisterschaft Dressur – kein CDI
2010 Ulla Salzgeber, GER
2011 Carl Hester, GBR
2012 Carl Hester, GBR
2013 Valentina Truppa, ITA
2014 Victoria Max-Theurer, AUT
2015 Victoria Max-Theurer, AUT mit Augustin OLD
2016 Isabell Werth, GER
2017 Isabell Werth, GER

Der Manfred & Hilde Swarovski-Wanderpreis wird dem erfolgreichsten Paar (Prozente aus GP und GP Special bzw. GP und GP Kür werden zusammengezählt, der höchste Punktescore aus der Special-Tour bzw. Kür-Tour siegt) des CDI4* Schindlhof überreicht. Für ein Jahr darf der Sieger dieses wertvolle Swarovski-Kristallstück mit nach Hause nehmen. In seinen Besitz geht die Trophäe erst nach 3-maligem Sieg über. Im Jahr 2014 gelang das erstmals Österreichs mittlerweile 13-facher Staatsmeisterin Victoria Max-Theurer.

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